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Was ist denn hier passiert?
Normalerweise sind es ja die eigenen vier Wände, die man zu dieser Jahreszeit frisch gestaltet, aber weil ich das bei mir zu Hause schon letztes Jahr getan habe, dachte ich, das könne meinem Webauftritt auch mal ganz gut tun. Ursprünglich wollte ich sogar auf WorldPress umstellen, aber diesen Gedanken habe ich wegen des Aufwands, der mit dem Import meiner bisherigen Einträge einhergeht, erst einmal verschoben. Vergnügen wir uns also weiterhin auf archaischer HTML-Basis. Der Empfehlung eines Bekannten folgend habe ich mich beim neuen Layout für dunkle Schrift auf hellem Hintergrund entschieden. Nur die Scrollbar rechts lasse ich erst mal wie bisher, das stört ja hoffentlich niemanden.
Einen Tipp: Diese Seite arbeitet mit Frames, weswegen Sie in der Adresszeile immer nur den Domainnamen sehen können. Sollte Ihnen mal eine meiner Seiten so gut gefallen, dass Sie sie direkt bookmarken wollen, können Sie sich per Rechtsklick auf die Seite über das Frame-Menü den aktuellen Frame anzeigen lassen (das geht von Browser zu Browser verschieden, bei Fragen einfach eine kurze Mail an mich).
Dann gibt es noch eine kleine weitere Änderung in der Linkliste: ein Logo, das ab und an erscheint. Beim Klick auf dieses Logo gelangen Sie zu der Seite 'MOGIS', (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren), ein Blog, das Sie sich bei Gelegenheit mal zu Gemüte führen sollten, sofern Sie die Thematik interessiert.
Eigentlich hatte ich meine Seite für einige Tage selbst gestoppschildet, aber nachdem der Traffic plötzlich gegen Null ging, erkannte ich, dass die abschreckende Wirkung eines Internet-Stoppschildes doch größer ist als die - wie ich dachte - offensichtliche Ironie, die dieser Aktion zugrunde lag, also habe ich das Schild schweren Herzens wieder entfernt. Was nutzt es, wenn ich mir hier in meiner kleinen Welt Gedanken mache und keiner mehr bereit ist, sie zu lesen? Ich habe offenbar die Ehrfurcht vor einem Schild unterschätzt.
Auch unterschätzt habe ich am Samstag die Bereitschaft einiger entschlossener Bürger, zur Anti-Zensur-Demo nach Stuttgart zu gehen. Es waren doch überraschend viele Leute da, und einige hervorragende Redner. Todamax, der den - für mich - beeindruckendsten Rednereitrag geliefert hat, möchte ich nachstehend das aussprechen lassen, was wohl die meisten Anwesenden an diesem Tag bewegt hat, der Demonstration beizuwohnen.
Auf der Webseite von todamax können Sie auch einen kleinen Blogbeitrag zu diesem Tag nachlesen.
Ich wünsche Ihnen und uns allen eine zensurfreie Internetzukunft!
Ihre
EMJ